Christian Schiebe – Die Poesie eines lose gewickelten Knotens

von kunstvereinjahnstrasse

C.Schiebe

Christian Schiebe, o.T., Faserstift auf Papier, 270 x 210 mm, 2015

In der Unmittelbarkeit einer Zeichnung liegt ihr subtiler Reiz. Der Berliner Künstler Christian Schiebe dokumentiert und reflektiert in seiner zweiteiligen Serie „Zeichnungen zur Poesie eines lose gewickelten Knotens“ die flüchtigen Arrangements des Alltags. Für ihn steht das Zeichnen als produktiver Akt der Wahrnehmung dabei im Mittelpunkt : „Die Blätter repräsentieren meinen Zugang zur Welt. Das Spektakel ist für die Arbeit unwesentlich. Eher Rückseiten, ein Knopf oder ein offener Schuh, Flugzeuge, in der Ferne ein Turm und die Fragilität eines Gedankengangs.“

Christian Schiebe (*1985) lebt und arbeitet als bildender Künstler in Berlin. Er studierte Visuelle Kommunikation an den Kunsthochschulen Berlin-Weißensee und Kassel und war Meisterschüler bei Prof. Nanne Meyer. Aktuell arbeitet er u.a. als Lehrbeauftragter an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

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